Wir machen Vorgabezeiten vergleichbar
SynCore entsteht an der Schnittstelle von industrieller Arbeitsvorbereitung und moderner Softwaretechnik. Wir bauen die Zeitlogik, auf der Kalkulation, Kapazitätsplanung und Standortentscheidungen tatsächlich tragen.
Warum es SynCore gibt
Europa baut die besten Maschinen der Welt. Und plant sie mit Excel.
Gehen Sie in eine Fertigungshalle in Oberösterreich, in Baden-Württemberg, in Norditalien. Sie sehen Ingenieurskunst, für die der Rest der Welt Schlange steht. Maschinen, die dreißig Jahre laufen. Menschen, die ihr Handwerk gelernt haben, als ihre Meister es ihnen beibrachten, und die es weitergeben werden.
Und dann fragen Sie: Wann ist Auftrag 4711 fertig? Die Antwort kommt nach einem Blick auf eine Tabelle, einem Anruf in der Halle und einem Bauchgefühl. Sie ist meistens ungefähr richtig — und sie ist die teuerste Antwort im ganzen Unternehmen, weil auf ihr Liefertermine, Personalentscheidungen und Investitionen aufbauen.
Das ist die Lücke. Nicht bei den Maschinen. Nicht bei den Menschen. Zwischen ihnen.
„Der Wettbewerbsnachteil Europas liegt nicht in der Arbeit. Er liegt in allem, was zwischen der Arbeit passiert.“
Europa wird den Preiskampf um die Stunde nie gewinnen. Das muss es auch nicht. Was Europa gewinnen kann — und gewinnen muss — ist der Kampf um die Koordination: Wer seine Kapazität kennt, plant enger. Wer enger plant, liefert schneller. Wer schneller liefert, gewinnt Aufträge, die sonst woanders hingehen.
Der Hebel liegt nicht darin, dass jemand härter arbeitet. Er liegt darin, dass die richtige Maschine zur richtigen Zeit das Richtige tut. Das ist eine Rechenaufgabe — und Rechenaufgaben lösen Computer besser als Tabellen.
Jeder Auftrag, der zu spät kommt, weil niemand vorher gesehen hat, dass die Härterei am Mittwoch dichtmacht, ist verlorene europäische Wertschöpfung. Jede Maschine, die wartet, während nebenan Überstunden gefahren werden, ist ein Standortnachteil, den niemand beschlossen hat.
Jede europäische Fabrik plant so gut wie die bestgeführte.
Nicht in zehn Jahren. Nicht nach einem zweijährigen Systemprojekt. Sondern in dem Moment, in dem jemand seine Stammdaten einspielt und zum ersten Mal sieht, was seine Halle nächste Woche wirklich leisten kann.
Produktivität ist kein Schicksal. Sie ist eine Entscheidung — und bisher hatten die meisten Unternehmen gar nicht die Grundlage, sie zu treffen. Ein Konzern kauft sich eine Feinplanung für sieben Millionen. Ein Zulieferer mit achtzig Leuten bekommt eine Tabelle. Beide fertigen in dieselben Lieferketten hinein.
Wir bauen die Planung, die sich der Zulieferer mit achtzig Leuten leisten kann. Nicht, weil es ein netter Markt ist — sondern weil dort das meiste liegen bleibt, und weil eine Lieferkette so stark ist wie ihr schwächster Termin.
Was das im Unternehmen bewegt
Termine, die halten
Nicht „wir bemühen uns", sondern eine Zahl, die aus Kapazität, Material und Personal gerechnet ist.
Aufträge, die durchlaufen statt zu liegen
Bestand ist gebundenes Geld. Jeder Tag Durchlaufzeit weniger ist Kapital, das arbeitet statt zu warten.
Lastspitzen, die niemand beschlossen hat
Drei große Verbraucher in derselben Viertelstunde kosten einen Leistungspreis, den ein Plan hätte vermeiden können.
Erfahrung, die im Haus bleibt
Wenn der Meister in Pension geht, der als Einziger die Reihenfolge durch die Härterei kannte, geht dieses Wissen heute mit ihm. Es muss nicht.
Warum das größer ist als Software
Eine Fabrik ist nicht nur eine Fabrik. Sie ist die Lehrstelle für den Achtzehnjährigen, der nicht studieren will. Sie ist der Grund, warum es im Ort noch eine Bäckerei gibt. Sie ist die Zusage an zweihundert Familien, dass es sie nächstes Jahr auch noch gibt.
Bleibt diese Fabrik konkurrenzfähig, bleibt das alles. Bleibt sie es nicht, zieht die Produktion weiter — und zurück bleibt eine Halle und eine Gemeinde, die nicht weiß, wovon sie leben soll.
Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen gut.
Der Ausgangspunkt
Kein Analyseproblem. Ein Strukturproblem.
„Die meisten Montagezeiten sind richtig, aber nicht skalierbar. Wenn jedes Werk anders bewertet, werden Entscheidungen schwerer.“
In montageintensiven Fertigungen entstehen Vorgabezeiten aus lokalen Regeln, historisch gewachsenen Arbeitsplänen und personenabhängigem Wissen. Jede einzelne Zeit ist für sich genommen sauber ermittelt — und trotzdem lässt sich mit ihnen nicht rechnen, sobald man Werke, Produktfamilien oder Standorte nebeneinanderlegt.
Der Aufwand steckt deshalb nicht in der Zeitermittlung selbst, sondern in allem, was danach kommt: Angebote auf Erfahrungswerten, Kapazitätsplanung auf unscharfer Basis, Make-or-Buy-Entscheidungen ohne vergleichbare Grundlage. Und wenn erfahrene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen, geht die Bewertungslogik mit.
SynCore setzt genau dort an: eine gemeinsame, methodisch fundierte Zeitlogik, die einmal sauber aufgesetzt wird und danach wiederkehrende Arbeitsschritte automatisch bezeitet — integriert in die ERP-Landschaft, die Sie ohnehin betreiben.
Haltung
Wofür wir stehen
Vier Grundsätze, die jede Produktentscheidung in SynCore prägen.
Methodik statt Blackbox
Der konstruktive Anteil der Vorgabezeiten baut auf der internationalen MTM-Methodik auf, REFA-Zeitkategorien sind digital abgebildet. Jeder Zeitwert ist reproduzierbar und auditierbar. Wer fragt, wie eine Zeit zustande kommt, bekommt eine Antwort — keine Modellausgabe, die man glauben muss.
Ihr ERP bleibt führend
SAP, abas, Infor und Co. bleiben die führenden Systeme. SynCore ergänzt sie um eine belastbare Zeitlogik, statt sie zu ersetzen. Kein Systemwechsel, keine Migration, keine zweite Wahrheit — die berechneten Zeiten fließen dorthin zurück, wo Ihre Prozesse ohnehin laufen.
Globale Standards, lokale Parameter
Eine gemeinsame Bewertungslogik über alle Werke hinweg — und trotzdem bleiben Layout, Qualifikation, Automatisierungsgrad und Arbeitsplatzorganisation transparent steuerbar. Standardisierung darf die Realität einzelner Standorte nicht wegdefinieren.
Ihre Daten bleiben Ihre
SynCore läuft als On-Premise- oder Cloud-Lösung, strikt mandantengetrennt. Sie entscheiden, wo Ihre Fertigungs- und Zeitdaten liegen. Fertigungsdaten sind Wettbewerbsdaten — sie gehören dorthin, wo Sie sie haben wollen.
Zusammenarbeit
Wie wir arbeiten
Wir starten nicht mit einem Rollout, sondern mit einem klar abgegrenzten Pilotbereich auf Ihren realen Daten. Das reduziert Risiko, schafft interne Akzeptanz und liefert eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
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01
Diagnose
Ist-Logik verstehen, Datenqualität prüfen, Pilotumfang gemeinsam definieren.
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02
Pilot
Ausgewählte Produktfamilie, Baugruppe oder Arbeitsplatz mit SynCore abbilden — mit Ihren Daten, nicht mit einer Demo.
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03
Ihre Entscheidung
Nutzen, Aufwand, Datenqualität und Governance bewerten. Sie entscheiden auf Fakten, nicht auf einer Präsentation.
Die Menschen hinter SynCore
SynCore wird von einem Team aus Softwareentwicklung und industrieller Beratung gebaut — klein genug, dass Sie mit den Menschen sprechen, die das Produkt tatsächlich entwickeln.
Max Melzer
COO
Verantwortet Betrieb, Kundenprojekte und die Durchführung der Pilotprojekte.
David Strohmaier
CTO
Verantwortet Produkt, Architektur und die methodische Basis der Zeitlogik.
Das Team dahinter
3
Entwickler
Plattform, ERP-Integration und Kalkulationsmotor.
5
Consultants
Industrial Engineering, REFA- und MTM-Methodik, Einführung beim Kunden.
10
Personen insgesamt
Kurze Wege und direkter Kontakt — kein Ticketsystem zwischen Ihnen und dem Team.
Unternehmen
Wer hinter SynCore steht
Die formalen Eckdaten — für alle, die sie brauchen.
- Produkt
- SynCore — Bezeitungssoftware für die Fertigungsindustrie
- Betreiber
- Syn-Core
- Markt
- Montageintensive Fertigung im DACH-Raum
- Methodische Basis
- MTM-Methodik, REFA-Zeitkategorien
- Betriebsmodell
- On-Premise oder Cloud, mandantenfähig
- Kontakt
- office@syn-core.at
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SynCore wird als On-Premise- oder Cloud-Lösung bereitgestellt und lässt sich nahtlos in bestehende SAP-Systeme und IT-Infrastrukturen integrieren. Sprechen Sie mit unserem Team.
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